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Warum du KI-Bots blockieren solltest – und wie robots.txt dabei hilft

Robots - Grafik eines Roboters

Es kann sinnvoll sein, KI-Bots (wie die von OpenAI, Google Bard, Perplexity, etc.) über die `robots.txt`-Datei den Zugriff auf deine Website zu verbieten – aber nur unter bestimmten Umständen. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen klassischen Suchmaschinen-Bots (wie Googlebot) und KI-Crawlern, die Inhalte zum Training oder für eigene Antwortsysteme nutzen.

✅ Wann ist ein Verbot sinnvoll?

1. Schutz vor unkontrollierter Inhaltsnutzung

Wenn du nicht möchtest, dass deine Inhalte von KI-Systemen wie ChatGPT oder Bard verwendet oder in Antworten wiedergegeben werden, solltest du den Zugriff über robots.txt verbieten.

Beispiel:

User-agent: ChatGPT-User
Disallow: /
User-agent: GPTBot
Disallow: /
User-agent: Google-Extended
Disallow: /

⚠️ Achtung: Diese Maßnahme verhindert nicht, dass deine Inhalte bereits in bestehenden Modellen enthalten sind – sie wirkt nur für zukünftiges Crawling.

2. Urheberrecht oder Lizenzfragen

Wenn deine Inhalte urheberrechtlich geschützt oder nur für bestimmte Nutzer:innen (z. B. Mitglieder) gedacht sind, willst du vermeiden, dass KI-Modelle sie verwenden.

3. Performance / Bandbreiten-Schutz

Manche Bots crawlen aggressiv oder unnötig oft. Wenn du Serverlast oder Bandbreite reduzieren willst, kann ein Ausschluss sinnvoll sein.

❌ Wann ist ein Verbot nicht sinnvoll?

– Wenn du gefunden werden willst

robots.txt-Einträge können Suchmaschinen (wie Googlebot) auch blockieren, wenn du nicht aufpasst – dann riskierst du, nicht mehr bei Google gelistet zu sein.

👉 Wichtig: KI-Bots ≠ Googlebot. Den Zugriff von GPTBot zu verbieten hat keine negativen SEO-Folgen bei Google, solange du Googlebot weiterhin Zugriff erlaubst.

🔍 Wie bleibt SEO möglich trotz KI-Verbot?

1. Googlebot erlauben

Stelle sicher, dass User-agent: Googlebot weiterhin Zugriff hat.

2. Sitemaps bereitstellen

Hilft Google, Inhalte effizient zu crawlen:

Sitemap: https://www.example.com/sitemap.xml

3. Meta-Tags für feine Kontrolle

Mit <meta name="robots" content="noai"> oder ähnlichen, kannst du ggf. KI-Nutzung einschränken (noch nicht überall effektiv, aber im Kommen).

4. Canonical Tags richtig setzen

Damit du nicht für Duplicate Content abgestraft wirst.

5. Qualitativer Content

Guter, aktueller Content bleibt der wichtigste SEO-Faktor – auch wenn KI-Bots ausgeschlossen werden.

Fazit

Ziel Empfehlung
SEO bei Google erhalten ✅ Googlebot erlauben
KI-Training verhindern ✅ GPTBot, Google-Extended, etc. blockieren
Inhalte exklusiv halten ✅ Zugriff per `robots.txt` und ggf. Zugangsbeschränkung
Serverressourcen schonen ✅ Aggressive Bots blockieren

Hier ist eine Beispiel-robots.txt-Datei, die:

✅ Googlebot (für SEO) erlaubt,

🚫 aber KI-Bots wie ChatGPT/GPTBot, Google-Extended und andere blockiert,

✅ deine Sitemap enthält (bitte URL anpassen).

# Erlaube Googlebot für SEO
User-agent: Googlebot
Disallow:

# Blockiere OpenAI (ChatGPT, GPTBot)
User-agent: GPTBot
Disallow: /

User-agent: ChatGPT-User
Disallow: /

# Blockiere Google Bard [&] andere Google-KI-Dienste
User-agent: Google-Extended
Disallow: /

# Blockiere Perplexity AI
User-agent: PerplexityBot
Disallow: /

# Blockiere Anthropic (Claude)
User-agent: ClaudeBot
Disallow: /

# Blockiere Amazon Bot (für KI-Projekte)
User-agent: Amazonbot
Disallow: /

# Blockiere andere KI-Indexer
User-agent: CCBot
Disallow: /

# Sitemap angeben (URL anpassen!)
Sitemap: https://www.deine-domain.de/sitemap.xml

📌 Hinweise:

Ersetze https://www.deine-domain.de/sitemap.xml durch die tatsächliche URL deiner Sitemap.

Diese Datei kommt in das Stammverzeichnis deiner Website (z. B. https://www.deine-domain.de/robots.txt).

Seriöse Bots halten sich an diese Regeln – bösartige Crawler ignorieren sie evtl., dafür brauchst du ggf. zusätzliche Schutzmaßnahmen (z. B. Firewall, Bot-Filter).

SEO-Audit:

Hier ist ein kompakter SEO-Audit, der zeigt, welche Auswirkungen deine neue `robots.txt` (mit KI-Bot-Sperre) auf deine Website haben kann – positiv, neutral und potenziell kritisch.

✅ Positiver Einfluss

Bereich Wirkung
Datenschutz & Rechte Verhindert, dass KI-Anbieter deine Inhalte ohne Zustimmung für Training verwenden.
Marken-/Content-Kontrolle Deine Inhalte erscheinen nicht als Antwortquelle in Tools wie ChatGPT oder Perplexity.
Serverlast Reduzierter Bot-Traffic spart Ressourcen und verbessert die Ladezeit für echte Nutzer:innen.

🔄 Neutraler Einfluss

Bereich Wirkung
Google-Suchergebnisse Kein Einfluss – Googlebot ist weiterhin erlaubt. Rankings bleiben stabil.
Nutzer:innen-Zugriff Menschen können die Seite weiter besuchen. Nur maschineller Zugriff von KI-Bots wird blockiert.

⚠️ Mögliche Risiken (bei falscher Konfiguration)

Bereich Risiko Empfehlung
❌ Versehentliche SEO-Blockade Wenn du versehentlich auch `Googlebot` blockierst, kann deine Seite aus dem Index verschwinden. Sicherstellen, dass `User-agent: Googlebot` – nicht blockiert – wird.
❌ Zukunftssicherheit Neue KI-Bots (oder Umbenennungen) könnten unbemerkt Inhalte crawlen. Liste regelmäßig aktualisieren – oder per serverseitiger Prüfung blockieren.
❌ Kein umfassender Schutz `robots.txt` ist keine rechtlich bindende oder technische Barriere. Für sensible Inhalte zusätzlich mit Login, CAPTCHAs oder `noindex` arbeiten.

🔍 Empfehlungen für die Zukunft

Maßnahme Nutzen
Monitoring (z. B. mit Logfiles, Matomo, Bot-Filter) Du siehst, welche Bots trotzdem versuchen zuzugreifen.
`robots.txt` regelmäßig prüfen Neue KI-Bots und Crawler tauchen laufend auf. Halte die Datei aktuell.
Rechtlicher Hinweis (z. B. Nutzungsbedingungen) Verstärkt deine Position gegen unerlaubte Nutzung von Inhalten.
Meta-Tags <meta name="robots" content="noai"> nutzen Bald von mehr Plattformen unterstützt – bietet zusätzliche Kontrolle.

Zusammenfassung

Das sind Maßnahmen, die helfen, um deine Inhalte auf deiner Website für KI-Bots schützen können, um deine Kreativität nicht für das KI-Lernen verfügbar zu machen.

Wichtig jedoch, dass viele Nutzer für die Suche mittlerweile KI-Tools statt der bisherigen Suchmaschinen nutzen.

Mit dem Ausschluss der KI-Bots tauchen die Inhalte deiner Website nicht mehr in den Suchergebnissen der KI-Tools auf. Überprüfe regelmässig deine Webstatistiken.

In diesem Bereich wird sich künftig sicher vieles ändern. Es bleibt also spannend und zu beobachten.

Diese Zusammenfassung ist ein Vorschlag - Nutzung auf eigenes Ermessen.

Fundierte Beratung & Expertise gibt es hier. Starte direkt deine Projektanfrage.

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